So sieht es bei einer Faulbrutsanierung aus.

Eine Faulbruterkrankung (AFB) möchte niemand auf seinem Bienenstand haben.

Dennoch kann man es niemals ganz ausschließen.

Wenn man die Erkrankung früh genug erkennt, können die Völker weitestgehend erhalten bleiben.

(jährliche Futterkranzproben nach der Räuberei im Oktober sind deshalb dringend anzuraten)

Das geht durch das offene Kunstschwarm-Verfahren.

Die Bienen werden von den Waben abgestoßen und verbleiben in einer leeren Brutzarge mit Boden und Deckel.

So schrumpft ein Volk z.b. von drei Zargen auf nur eine Zarge. Alle Waben werden entnommen.

Die Altwaben und alle (!) Imkergeräte werden auf dem Reinigungsplatz gesammelt.

Dort angekommen werden die Beuten und alle anderen Imkergeräte manuel gereinigt (von Wachs und Propolis befreit) und zerlegt.

Die Altwaben werden eingeschmolzen.

Rähmchen und Beuten (sowie alle anderen Imkergeräte) werden in kochender Ätznatronlauge desinfiziert und anschließend mit Wasser klargespült.

Die gereinigten Rähmchen, Beuten und sonstigen Gerätschaften werden zum trocknen aufgestellt.

Wie das aussieht, kann man sich ansehen:

 

Für die Reinigung der Imkerei hat man maximal drei Tage Zeit.

In dieser Zeit hungern die Bienen in ihren leeren Beuten und werden nicht gefüttert.

Am dritten Tag kommen sie in die gereinigte Beute.

Die noch verbliebenen Beuten werden gereinigt – Der Stand ist saniert.

Die Bienen werden gefüttert und sind gerettet – sie danken es mit einem schnellen Wabenbau und einem schönen Brutnest.

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